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Toni Halter (*1973 in Giswil, lebt und arbeitet in Giswil und Sachseln)

Toni Halters künstlerisches Schaffen ist in der Natur und im Handwerk verwurzelt. Seine profunde Kenntnis von Materialien, seine Wertschätzung für kostbare Rohstoffe, die Präzision, mit der er sie verarbeitet, und die Zeit, die er sich sehr bewusst dafür nimmt, prägen seine Arbeiten. Für die Arbeit terrarum finis. Welten Grenze hat er Bretter aus Obwaldner Fichte für die Schalung und Giswiler Lauikies für den Stampfbeton verwendet. In wochenlanger Arbeit ist der Turm Schicht um Schicht entstanden. Der Dialog zwischen Künstler und Material – geprägt von Widerstand, Kraft, Zeit und Geduld – ist im Werk mitenthalten.

Der Turm ist ein altes und vieldeutiges Symbol. Er kann für die Hybris des Menschen stehen, wenn er ein stürzt, und ermöglicht als Leuchtturm, Kirchturm oder Wohnturm Orientierung, Schutz und Weitblick. Der Titel von Toni Halters Werk verweist auf die Grenzen innerer und äusserer Welten, Grenzen, die nie starr, sondern immer durchlässig sind. In diesen zarten und noch instabilen Übergängen liegen die Chancen für jeden Neubeginn.

(Auszug aus dem Saalblatt Ausstellung NOW2024/2025, Nidwaldner Museum Stans)

terrarum fines – welten grenze
Entstehungsjahr2024MaterialStampfbeton aus Giswiler Lauikies, Kalk, Zement, PigmenteAudiospurHier klickenWebseitewww.tonihalter.chInstagram@haltertoni

Ausgestellte

Künstler

Verena Bühler

Pavel Schmidt

Anna-Maria Bauer

Andi Rieser

Werner Bitzigeio

Pasquale Ciuccio

Johanna Näf

Josua Wechsler

Pi Ledergerber

Hans Eigenheer

Cor Litjens

Monika Kiss Horváth

Heini Gut

Paul Sieber

Gertrud Guyer Wyrsch

Albert Siegenthaler

Jo Achermann

Matias Spescha

Barbara Jäggi

Thomas Blumer

Kurt Sigrist

Josef Maria Odermatt

Ulrich Rückriem

Hansjürg Buchmeier

Martina Lauinger

Niklaus Lenherr

Markus Schwander

Sibylle Pasche

Sacha Klemm

Pascal Knapp

Rochus Lussi

Anton Egloff

Heidi Hostettler

Piero Maspoli

Maria Zgraggen

Jos Näpflin