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Willy Wimpfheimer (*1938 in Zürich. †2024 in Zürich)

Geometrische, schwergewichtige Eisenelemente durchbohren sich gegenseitig, klaffen auf, zerbersten, reissen förmlich auseinander. Als würden sie ausschlagen, um sich gegen die Gewalt zu wehren, die sie in eine geschlossene Form zwingen will. Eisen stand Epochen hindurch als Symbol für die Unzerstörbarkeit. Willy Wimpfheimer führt uns Gegenteiliges vor Augen und zeigt, dass das Unzerstörbare vor Verletzungen und Zerfall nicht gefeit ist. Er verwirrt die Wahrnehmung der Betrachter, indem er scheinbar unzerbrechliches Material wie berechnet aufklaffen und mitten in diesem surrealen Vorgang erstarren lässt und irritiert weiter, indem er die Rückführung der Gebilde auf ihre Grundform nicht aufgehen lässt.

Das zweite Werk in der Ausstellung befindet sich auf dem Kreisel bei der Autobahnüberführung:
«Gebogene Wand, Figur VII», 1986, Eisen geschmiedet

Tisch-Installation
Entstehungsjahr1989 - 1991MaterialEisen, geschmiedetAudiospur-Webseitewillywimpfheimer.ch

Ausgestellte

Künstler

Verena Bühler

Pavel Schmidt

Anna-Maria Bauer

Andi Rieser

Werner Bitzigeio

Pasquale Ciuccio

Johanna Näf

Josua Wechsler

Pi Ledergerber

Hans Eigenheer

Cor Litjens

Monika Kiss Horváth

Heini Gut

Paul Sieber

Gertrud Guyer Wyrsch

Albert Siegenthaler

Jo Achermann

Matias Spescha

Barbara Jäggi

Thomas Blumer

Kurt Sigrist

Josef Maria Odermatt

Ulrich Rückriem

Hansjürg Buchmeier

Martina Lauinger

Niklaus Lenherr

Markus Schwander

Sibylle Pasche

Sacha Klemm

Pascal Knapp

Rochus Lussi

Anton Egloff

Heidi Hostettler

Piero Maspoli

Maria Zgraggen

Jos Näpflin